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Tee hat bei Dallmayr seit etwa 130 Jahren Tradition. Die Einzelprovenienzen für Schwarz- und Grüntee stammen von den sonnigen Südhängen des Himalaja bis Japan und werden in der Dallmayr Teemanufaktur sorgfältig ausgewählt und gemischt. Rund 120 Sorten aus aller Welt stehen zur Auswahl – von „echtem Tee“ über Früchte- und Kräutertees bis hin zu Exoten, wie Matcha oder Kurkuma-Tee.
Matcha entdecken
Bio Matcha aus Japan
Bio Matcha aus der ersten Ernte Japans. Wissenswertes über Herkunft und Herstellung sowie Tipps zur Zubereitung und kreative Rezeptideen.
Teegenuss in seiner schönsten Form. Unsere transparenten und geschmacksneutralen Pyramidenbeutel aus hochwertigem Biokunststoff bieten ganzen Teeblättern und Blüten ausreichend Raum, sich zu entfalten. Ideal für ein Tee-Glas mit 270ml.
Aufgussbeutel - der Klassiker
Aufgussbeutel sind die praktische, schnelle Alternative zu losem Tee. Bei der Produktion hochwertiger Blatt-Tees fallen verschiedene Sortierungen an. Die feineren Blattgrade, Fannings genannt, finden sich im Teebeutel wieder. Diese unterscheiden sich lediglich in der Blattgröße, nicht aber in der Qualität von Blatt- oder Broken-Teesorten.
Lose Sorten vom Feinsten
Teeliebhaber werden vom Geschmack und der Qualität unserer losen Sorten begeistert sein. Die Einzelprovenienzen für Schwarz- und Grüntee stammen aus den besten Teegärten der Welt – von den sonnigen Süd-hängen des Himalaja bis Japan. Fein aromatisierte Sorten, erfrischende Fruchtcocktails und Vitaltees nach geheimnisvoller ayurvedischer Rezeptur runden das Sortiment perfekt ab.
Tea Pocket. Klein aber fein.
Der Tea Pocket ist das ideale Einstiegsprodukt für die Gastronomie. Ein hochwertiger Teebeutel aus Papier mit feinen Teeblättern für einen ergiebigen Aufguss. Mit großem Infoetikett anstelle einer Teeschnur.
Der Tea Champ
Unser neues Premiumprodukt für die Gastronomie. Ein transparenter länglicher Teebeutel aus hochwertigem Biokunststoff mit feinen Teeblättern für einen ergiebigen Aufguss. Mit großem Infoetikett anstelle einer Teeschnur.
Assam Goldspitzen TGFBOPLoser Tee
Darjeeling Autumnal SFTGFOP1Loser Tee
Golden Nepal SFTGFOP1Loser Tee
Golden Yunnan GFOPLoser Tee
Flugtee First FlushLoser Tee
First Flush Darjeeling SFTGFOP1Loser Tee
Fancy OolongLoser Tee
Highgrown Tea of CeylonLoser Tee
Highgrown Kenya GFBOPLoser Tee
Nº 5 CeylonLoser Tee
Nº 13 DarjeelingLoser Tee
Nº 16 OstfriesenLoser Tee
Nº 19 DarjeelingLoser Tee
Nº 25 EntkoffeiniertLoser Tee
Second Flush Darjeeling SFTGFOP1Loser Tee
Milky Oolong Loser Tee
Ananas LimoneLoser Tee
ChaiLoser Tee
Earl GreyLoser Tee
Süßer GranatapfelLoser Tee
VanilleLoser Tee
WildkirscheLoser Tee
OsterteeLoser Tee
WinterteeLoser Tee
GenmaichaLoser Tee
Ginseng IngwerLoser Tee
GyokuroLoser Tee
Japan SenchaLoser Tee
JasminteeLoser Tee
Kokos MandelLoser Tee
PfirsichLoser Tee
Pi Lo ChunLoser Tee
Royal GunpowderLoser Tee
SonnengrussLoser Tee
Pai Mu TanLoser Tee
Aprikose PfirsichLoser Tee
Erdbeer LemongrasLoser Tee
Indische MangoLoser Tee
KaminfeuerLoser Tee
Maracuja OrangeLoser Tee
Orange KarotteLoser Tee
Weißer PfirsichLoser Tee
Traube MinzeLoser Tee
Ananas IngwerLoser Tee
Mango MaracujaLoser Tee
OriginalLoser Tee
VanilleLoser Tee
WintermischungLoser Tee
EisteeLoser Tee
Moringa LycheeLoser Tee
Tulsi RelaxLoser Tee
AlpenkräuterLoser Tee
WiesnteeLoser Tee
BouquetLoser Tee
FrühstücksteeLoser Tee
AbendteeLoser Tee
KräutermischungLoser Tee
WiesenkräuterLoser Tee
Bio Matcha TeeLoser Tee
Matcha TeeLoser Tee
Wintertee QuartettLoser Tee
Schwarztee-QuartettLoser Tee
Grüntee-QuartettLoser Tee
Ayurvedisches Tee-QuartettLoser Tee
OstermischungLoser Tee
OsterteeLoser Tee
AssamTee Pyramide
CeylonTee Pyramide
Darjeeling First FlushTee Pyramide
Earl GreyTee Pyramide
FrieslandmischungTee Pyramide
English BreakfastTee Pyramide
Masala ChaiTee Pyramide
Ginseng IngwerTee Pyramide
Japan SenchaTee Pyramide
Royal GunpowderTee Pyramide
SonnengrussTee Pyramide
Apfel BirneTee Pyramide
WaldbeereTee Pyramide
Maracuja OrangeTee Pyramide
Mango MaracujaTee Pyramide
Rooibos VanilleTee Pyramide
AlpenkräuterTee Pyramide
KamilleTee Pyramide
Garten der ProvenceTee Pyramide
ZitronenverbeneTee Pyramide
PfefferminzeTee Pyramide
Moringa LycheeTee Pyramide
Tulsi RelaxTee Pyramide
Have a nice DayTee Pyramide
Hello MorningTee Pyramide
TeeweltTee Pyramide
Traube MinzeTee Pyramide
WintermischungTee Pyramide
WaldbeereAufgussbeutel
Grüner Tee ZitroneAufgussbeutel
Rooibos KaramellAufgussbeutel
Earl GreyAufgussbeutel
WinterteeAufgussbeutel
FrüchtezauberAufgussbeutel
Hagebutte/HibiskusAufgussbeutel
Grüner TeeAufgussbeutel
AlpenkräuterAufgussbeutel
KamilleAufgussbeutel
PfefferminzeAufgussbeutel
AssamAufgussbeutel
CeylonAufgussbeutel
Darjeeling BrillantAufgussbeutel
ChaiAufgussbeutel
AlpenkräuterTea Pocket
Hello MorningTea Pocket
PfefferminzeTea Pocket
Maracuja OrangeTea Pocket
WaldbeereTea Pocket
Ginseng IngwerTea Pocket
Assam Tea Pocket
FrieslandmischungTea Pocket
Japan SenchaTea Pocket
KamilleTea Pocket
Rooibos VanilleTea Pocket
Earl GreyTea Pocket
Darjeeling First FlushTea Pocket
Moringa LycheeTea Champ
Tulsi RelaxTea Champ
AlpenkräuterTea Champ
Hello MorningTea Champ
PfefferminzeTea Champ
Apfel Birne Tea Champ
Maracuja OrangeTea Champ
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Die Teezubereitung
Wertvolle Tipps zur Zubereitung So gelingt in wenigen Schritten das perfekte Teegetränk
Gut zu wissen:
Jeder Tee hat eine andere Ziehzeit
Schwarzer Tee: 3-5 Minuten
Grüner Tee: 2-3 Minuten
Früchte-, Rooibos- und Kräutertees: 5-10 Minuten
1. Wasser Immer frisches, kaltes Leitungswasser verwenden.
2. Vorwärmen Die Teekanne vor dem Gebrauch mit heissem Wasser ausspülen und vorwärmen.
3. Temperatur Schwarztee, Kräuter- und Früchtetee mit kochendem Wasser übergießen. Bei Grüntee das Wasser auf ca. 80°C abkühlen lassen, sonst schmeckt der Tee bitter.
4. Entfaltung Loser Tee braucht Platz zur Entfaltung also nicht in einem Tee-Ei „einsperren“.
5. Warmhalten Stövchen sehen zwar hübsch aus, verbrennen jedoch das Tee-Aroma. Ideal ist hier eine Thermoskanne.
6. Säubern Nach dem Gebrauch die Teekanne mit heißem Wasser ausspülen.
1. Wasser Immer frisches, kaltes Leitungswasser verwenden.
2. Vorwärmen Die Teekanne vor dem Gebrauch mit heissem Wasser ausspülen und vorwärmen.
3. Temperatur Schwarztee, Kräuter- und Früchtetee mit kochendem Wasser übergießen. Bei Grüntee das Wasser auf ca. 80°C abkühlen lassen, sonst schmeckt der Tee bitter.
4. Entfaltung Loser Tee braucht Platz zur Entfaltung also nicht in einem Tee-Ei „einsperren“.
5. Warmhalten Stövchen sehen zwar hübsch aus, verbrennen jedoch das Tee-Aroma. Ideal ist hier eine Thermoskanne.
6. Säubern Nach dem Gebrauch die Teekanne mit heißem Wasser ausspülen.
Rezepte
Gurken-Basilikum-Eistee
Grüner Tee, Gurke, Limette und Basilikum - die perfekte Abkühlung an heißen Sommertagen.
So geht's
Tee mit ca. 250 ml heißem Wasser aufgießen, 5 Minuten ziehen lassen.
Gurke und Limette in Scheiben schneiden, Basilikum waschen.
Alles mit Agavendicksaft und ca. 1 Liter kaltem Wasser in einen Krug geben. Ein paar Stunden kalt ziehen lassen.
Feine Bergamotte-Noten treffen auf cremige Milch und dunkle Schokolade.
So geht's
Earl Grey Teebeutel, braunen Zucker und kochendes Wasser in einem kleinen Topf vermengen und 1–2 Minuten ziehen lassen.
Milch hinzufügen und bei mittlerer Hitze erwärmen. 2–3 Minuten sanft köcheln lassen, dabei gelegentlich umrühren, bis die Milch eine warme, mittelbraune Farbe annimmt.
Schokolade und Kakao einrühren und mit dem Schneebesen glatt rühren, bis alles vollständig geschmolzen ist.
Vom Herd nehmen, Vanilleextrakt unterrühren und durch ein Sieb in eine Tasse gießen.
Nach Belieben mit Schlagsahne toppen und mit Schokoraspeln verfeinern.
Vom kaiserlichen Zufallsfund 2737 v. Chr. entwickelte sich Tee bis heute – nach Wasser – zum beliebtesten Getränk weltweit. Um 1610 brachten erstmals Schiffe der Niederländischen Ostindien-Kompanie Tee nach Holland. Schon bald darauf dürfte durch ostfriesische Schiffsleute, die auf den niederländischen Schiffen arbeiteten, erstmals Tee auch nach Ostfriesland gelangt sein. Etwa um 1720 existierte bereits ein umfangreicher Teehandel in Ostfriesland.
Die Teepflanze
Die beliebteste Pflanze der Welt! Wie auch beim Kaffee gibt es beim Tee verschiedene Arten, wobei beide Arten von der „Ursorte“ Camelia Sinensis abstammen.
chinesischer Tee
Thea sinensis
Diese Pflanze bleibt auch ohne Beschneiden strauchartig und wird höchstens 3 bis 5 Meter hoch. Sie eignet sich besonders für gemäßigte Zonen und verträgt sogar Frost. Der China-Teestrauch wird schon seit Tausenden von Jahren kultiviert, was zu einer Vielfalt von ca. 5000 Sorten geführt hat, die nicht alle in nennenswerten Mengen angebaut werden. Der erste Teeanbau in Indien erfolgte im 19. Jahrhundert in der Region Darjeeling, mit der chinesischen Teepflanze.
Assam-Tee
Thea Assamica
Diese Pflanze wächst, nicht zurückgeschnitten, zum stattlichen Baum von 15 bis 20 Metern Höhe. Sie braucht viel Wärme und ist ein reines Tropengewächs. Sie wurde 1823 als ausgewachsener Baum im nordindischen Dschungel entdeckt. Schon wenige Jahre später folgte die Kultivierung. Die Pflanze hat größere Blätter und wächst schneller als die Thea Sinensis. Der Assam-Teestrauch benötigt ein heißes und feuchtes Klima.
Kreuzungen
Hybride/Klone
Nach Entdeckung der Assam-Pflanze im Urwald der Provinz Assam begann man in Indien und Ceylon (Sri Lanka) die zwei Teestraucharten zu kreuzen, um beide Vorteile auszunutzen. Diese Hybride (Kreuzungen) werden heute fast überall angebaut. Aus Ertragsgründen hält man den Anteil der schnellwachsenden Assam-Pflanze bei weiteren Züchtungen so hoch wie möglich. Um zu immer feineren, aromatischeren und vor allem widerstandsfähigeren Arten zu kommen, hat man die beiden Urpflanzen immer wieder gekreuzt. Die daraus hervorgegangene so genannte Assam-Hybride hat sich als besonders vorteilhaft erwiesen und dient heute als Grundlage für fast alle Teekulturen der Welt. Heutzutage werden die Pflanzen durch „Klonen“ vermehrt.
Die Ernte & Verarbeitung
Unsere Mission ist es, mit Tee einzigartige Genussmomente zu kreieren und die Faszination dafür zu wecken. Vom Anbau, der Ernte bis hin zur Verarbeitung ist es ein langer Prozess, den wir mit höchster Sorgfalt und ausgeprägtem Qualitätsanspruch verfolgen.
Ernte
Verarbeitung
Dämpfen vs. Rösten
Welken
Rollen
Fermentation/ Oxidation
Trocknen
Sortieren
Ernte
„Two leaves and a bud“ – zwei Blätter und ein Trieb – so lautet das Motto bei der Ernte. Nur die frischen Triebe bringen die begehrten Inhaltsstoffe und einen angenehmen Geschmack in die Tasse.
Die erste Pflückung des Jahres beginnt in Indien nach der Winterpause, ab Mitte März bis Ende April – „First Flush“ genannt. Der „Second Flush“, die zweite Pflückung, dauert von Mitte Mai bis Ende Juni. Das Highlight der Tee-Saison kommt gleich zu Beginn der Ernte im März: Als „Flugtee“ wird die erste Pflückung direkt nach der Verarbeitung in den Flieger geladen und in die ganze Welt ausgeflogen, wo ihn Teekenner schon sehnsüchtig erwarten.
Viel Arbeit für eine Tasse Tee: 4 kg Teeblätter ergeben 1 kg Schwarzen Tee.
Verarbeitung
Eine Pflanze – viele Sorten. Ob aus der Ernte Weißer, Grüner oder Schwarzer Tee entsteht, entscheidet allein die Verarbeitung. Dabei kommt es auf die Kombination und die Reihenfolge der einzelnen Schritte an.
Dämpfen vs. Rösten
Damit Grüner Tee auch grün wird, müssen die Enzyme bzw. Fermente deaktivert werden, die für die Fermentation verantwortlich sind. Traditionell geschieht dies in China in heißen Eisenpfannen. In Japan dagegen wird Grüner Tee mit Wasserdampf erhitzt. So sieht er am Ende aus wie gekochter Spinat.
Welken
Für Schwarzen Tee müssen die Blätter nach dem Pflücken sofort gewelkt werden. Das macht sie weich und geschmeidig für den weiteren Verarbeitungsprozess.
Rollen
Nun werden die Teeblätter für Schwarzen und Grünen Tee gerollt. So brechen die Zellwände der Teeblätter, und die ätherischen Öle treten aus – ein betörender Duft. Bei Schwarzem Tee fangen diese an zu oxidieren, bei Grünem Tee nicht.
Fermentation / Oxidation
Seine dunkle Farbe und seinen Geschmack bekommt der Schwarze Tee durch die Fermentation. Der Tee „rostet“ förmlich. Genau zum richtigen Zeitpunkt bricht der „Fermentationsmeister“ den Prozess ab.
Trocknen
Ob Weiß, Grün oder Schwarz: Alle Tees müssen nach der Verarbeitung getrocknet werden. Das geschieht über mehrere Ebenen in Wagentrocknern mit heißer Luft, bis zu einer Restfeuchte von 3 – 6 %.
Sortieren
Nun wird der Tee mit Rüttelsieben und ihren verschiedenen Lochgrößen nach Blattgraden sortiert. Hier sehen wir die verschiedenen Sortierungen von Schwarzem Tee. FOP- und BOP-Sortierungen werden für lose Tees, für Pyramiden, Tea Pockets und Tea Champs verwendet. Fannings kommen bei hochwertigen Teebeuteln zum Einsatz – so auch bei uns.
Die Sortierung hat dabei nichts mit der Qualität des Tees zu tun, denn alle Blattgrade stammen aus derselben Pflückung. Hier geht es nur um den späteren Verwendungszweck. „Dust“ wird übrigens hauptsächlich für die Herstellung von billigen Teebeuteln, Eistee und Tee-Extrakt verwendet.
Blatt-Tee > 5 mm bis ganze Blätter: Für edelste Blatt-Tees FOP - SFTGFOP1
Broken Tee 3-5 mm BOP - GFBOP
Fannings 1-3 mm für unsere Teebeutelmischungen
Dust < 1 mm für billige Teebeutel oder für die Herstellung von Instant- und Eistee
Die Teeverkostung
Teeverkostungen gehören im Hause Dallmayr zur Tagesordnung. Sei es beim Einkauf, zur Überprüfung der Qualität neuer Lieferungen bzw. bereits bestehender Sorten oder zur Entwicklung neuer Mischungen – unsere Tee-Experten probieren sich täglich durch eine Menge Tassen von Tee.
Rudi Krapf, seit über 40 Jahren Tee-Experte:
„Sieben Jahre muss ein guter Teeverkoster seine Sinne trainieren.“
Um die besten Blätter unter den Spitzengewächsen herauszufinden, probiert sich unser Experte durch die Teegärten der Welt – manchmal bis zu 300 Tassen. Die Verkostung läuft weltweit nach einem standardisierten Verfahren ab – ob in Darjeeling auf der Plantage oder in der Dallmayr Teemanufaktur in München…
Abwiegen
Nach alter englischer Tradition werden von Hand exakt 2,86 Gramm – das Gewicht einer alten englischen Sixpence-Münze – für jede Probe abgewogen.
Chinesische Tradition
Man sagt, dass chinesische Teemeister bestimmen konnten, ob eine Tasse Tee mit Wasser von Ufernähe, von der Flussmitte oder von einem Brunnen aufgegossen wurde.
Aufgießen
Jede Teeprobe wird mit 150 ml heißem Leitungswasser in einem genormten Porzellanbecher aufgegossen und zugedeckt. Nach genau fünf Minuten wird der Tee in die Probierschale abgegossen.
Wussten Sie schon?
Tee wurde Jahrtausende früher entdeckt als Kaffee. Eines Tages wehte der Wind ein Teeblatt in das heiße Wasser des Kaisers von China. So war das Teegetränk geboren.
Sehen
Bis der Tee auf etwa 45 Grad zum Probieren abgekühlt ist, prüfen die Dallmayr Profis die trockenen und die aufgebrühten Teeblätter auf Farbe und Beschaffenheit.
Two leaves and a bud ...
Erlesene Tees werden stets von Hand und nach der Regel „two leaves and a bud“ gepflückt – also die zwei jüngsten Blätter mit dem neuen Trieb.
Riechen
Tee entfaltet sein Aroma erst dann vollständig, wenn er aufgebrüht ist. Vor dem Schmecken des Aufgusses kommt der Geruchstest der feuchten, aufgequollenen Teeblätter, der so genannten Infusion.
Das Teearoma
Die zwei jüngsten Blätter sind zunächst neutral im Duft und werden noch direkt auf der Plantage durch verschiedene Produktionsvorgänge in einen aromatischen Tee verwandelt.
Schmecken
Probiert wird mit einem genormten Probierlöffel. Jeder Dallmayr Tea Taster besitzt seinen eigenen. Dabei gilt die Maxime „Schlürfen, Schmatzen, Spucken“.
Schlürfen ist dabei nicht nur erlaubt, sondern extrem wichtig: Der Tee wird mit möglichst viel Sauerstoff vom Löffel geschlürft. Anschließend werden Zunge und Gaumen komplett umspült.
Der Sauerstoff im Mundraum spielt dabei eine große Rolle, denn durch ihn treten die Geschmacksrichtungen am besten hervor: herb, süß und verschiedene Aromen wie Zitrus, Frucht, Blume oder Gewürze, die dem jeweiligen Tee eigen sind.
Spucken
Zum Schluss wird der Tee ausgespuckt. Wie bei Kaffee- oder Weinverkostungen hat das Ausspucken vor allem einen praktischen Sinn: Die Profis verkosten unzählige Muster, oft mehrere hundert Tassen am Tag. Würden die Fachleute nicht ausspucken, würden sie zu viel Koffein zu sich nehmen.
Anregen statt Aufregen
Das Koffein (ehemals Teein genannt) ist bei Tee an die Gerbstoffe gebunden und wird im Körper erst nach und nach freigegeben. Tee regt daher an, ohne aufzuregen.
Tee und seine Geheimnisse Gut zu wissen
Teesorten
Lagerung
Inhaltsstoffe und Wirkung
Früchte- und Kräutertee
Fun Facts
Eine Pflanze, drei Getränke
Schwarzer Tee
Schwarzer Tee ist die bei uns beliebteste Teesorte. Die wesentlichen Herstellungs-schritte bei der Produktion von Schwarzem Tee sind: Pflücken, Welken (den Teeblättern wird dabei ca. 30% Wasser entzogen), Rollen (um die Zellstruktur aufzubrechen, damit der Blattsaft austritt), Oxidieren/Fermentieren (wie Eisen an der feuchten Luft rostet), Trocknen und Sortieren nach Blattgröße. Erst mit der Fermentation (= richtigerweise Oxidation) des Zellsaftes an der Luft erhält der Tee seine rotbraune Farbe.
Weißer Tee
Er stammt ebenso wie Schwarzer und Grüner Tee vom Teestrauch Camellia Sinensis. Weißer Tee wird nur gepflückt und getrocknet, so bleibt die ganze Blattstruktur erhalten. Der Tee enthält viele junge Triebe (buds), an denen sich feine weiße Härchen befinden, wodurch der trockene Tee ein weißliches Erscheinungsbild hat. Daher auch der Name. Vermutlich ist das auch die Art von Tee, die vor fast 5000 Jahren von Kaiser Cheng Nung entdeckt wurde, als ein paar trockene Teeblätter per Zufall in einen Topf mit kochendem Wasser gefallen sind.
Grüner Tee
Von Schwarzem Tee unterscheidet sich der Grüne Tee nur durch die Herstellungsweise. Grüner Tee ist nicht fermentiert und wird etwas anders verarbeitet. Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass die Teeblätter vor dem Rollen erhitzt werden und so die Enzyme und Fermente ausgeschaltet werden – und der Tee dadurch „grün“ bleibt. In Japan geschieht das durch Dämpfen, in China durch Rösten in großen Eisenpfannen. Darauf folgen das Rollen, das Trocknen und das Sortieren.
Lagerung
Was der Tee mag
Aufbewahrung in dicht schließenden Behältern – z. B. Teedosen
kühl/dunkel/trocken
fern von Fremdgerüchen lagern
edle Grüntees im Kühlschrank aufbewahren
Was der Tee nicht mag
Licht
Wärme
Fremdgerüche
Feuchtigkeit
Inhaltsstoffe und Wirkung
Lang anhaltend
Tee enthält viele nützliche Inhaltsstoffe: Koffein (ehem. Teein), Gerbstoffe, ätherische Öle, Mineralien, Fluorid und Flavonoide. Die Wirkung von Koffein kennen wir gut. Da beim Tee das Koffein an Gerbstoffe gebunden ist, wirkt es nicht so intensiv und schnell wie bei Kaffee, aber dafür länger. Wer also am Abend eine Kanne „echten“ Tee trinkt, dem kann eine unruhige Nacht bevorstehen.
Früchte- und Kräutertee
Eigentlich ist ein Früchte- oder Kräutertee kein Tee, sondern ein Aufguss. In der Regel besteht dieser aus Blättern, Früchten, Wurzeln oder Blüten. Da sich die Zubereitung von „echten“ Tees nicht unterscheidet, einigte man sich auch hier auf die Bezeichnung „Tee“.
Fun Facts
10 Milliarden Tassen Tee werden pro Tag getrunken – das sind ca. 115.000 Tassen pro Sekunde.
Tee ist weltweit nach Wasser das beliebteste Getränk!
Schwarzer Tee hat an die 30.000 verschiedene Inhaltsstoffe (Kaffee 1.600).
Dallmayr hat über 120 Teesorten im Sortiment.
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