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Eine Kaffeereise um die Welt – von Saigon bis Paris

Ein Genussreise durch die Kaffee-Kulturen verschiedener Länder

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Kaffee verbindet und doch schmeckt er nirgendwo gleich. Mal eisgekühlt und süß, mal sanft und cremig, mal klar und kraftvoll. Passend zur Urlaubszeit nehmen wir euch mit auf eine Reise durch vier Städte, in denen Kaffee nicht nur ein Getränk ist, sondern zugleich ein Stück Kultur und den landestypischen Geschmack widerspiegelt. 

Saigon: Erfrischende Süße im Glas – Ca Phe Sua Da

In der südvietnamesischen Großstadt Saigon, heute offiziell Ho-Chi-Minh-Stadt, ist Kaffee allgegenwärtig. An fast jeder Straßenecke finden sich kleine Stände mit winzigen Plastikstühlen, auf denen sich von früh am Morgen bis spät in die Nacht Einheimische und Geschäftsleute gleichermaßen niederlassen. Die Luft ist erfüllt von Motorengeräuschen, Stimmengewirr und den verschiedenen Gerüchen, die das Leben vor Ort prägen. So auch der Duft von frisch gebrühtem Kaffee.

Das Herzstück der vietnamesischen Kaffeekultur ist der sogenannte Ca Phe Sua Da, wörtlich übersetzt „Kaffee auf geeister Milch“. Dabei handelt es sich um kräftig gebrühten Kaffee, traditionell im Metallfilter (Phin), der direkt über dem Glas aufgegossen und mit gesüßter Kondensmilch vermischt oder direkt auf Eis und Milch gegossen wird. Die Kombination aus intensiver Röstung, süßer Cremigkeit und kühler Frische ist unverwechselbar und ideal für das tropische Klima. Die Süße lässt sich nach Belieben steuern, indem man mehr oder weniger der dickflüssigen Kondensmilch verwendet.

Dallmayr-Tipp: Für diese Zubereitung eignet sich ein kräftiger Espresso wie der Dallmayr Velvet Noir aus der Röstkunst-Serie, der als ganze Bohne erhältlich ist. Sein intensives, Aroma, mit Noten von dunkler Schokolade und Zimt, harmoniert perfekt mit der Süße der Kondensmilch.

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Wien: Kaffeehauskultur mit Weltruhm – Wiener Melange

„Mogst an Kaffee?“ Wien ist mehr als eine Stadt, es ist ein Lebensgefühl, das seit Jahrhunderten von den Kaffeehäusern als Orte der Begegnung, der Literatur und der Debatte geprägt wird. 1683, nach der Zweiten Türkenbelagerung, gelangte Kaffee in größerem Stil nach Wien und entwickelte hier eine eigene Kultur, die 2011 gar von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe anerkannt wurde.

Die klassische Wiener Melange ist ein Paradebeispiel dieser Tradition: Ein sanfter Kaffee, meist aus einer milden Röstung, wird mit heißer Milch und Milchschaum kombiniert. Serviert wird er im Glas oder in einer schlichten Porzellantasse, oft begleitet von einem Glas Wasser und einem Stück Mehlspeise. 

Dallmayr Tipp: Mit seiner langen, schonenden Röstung und dem vollmundigen Aroma holt der Dallmayr Espresso d’Oro das Flair eines Wiener Kaffeehauses direkt nach Hause und harmoniert dabei perfekt mit warmer Milch.

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Paris: Ein langsamer Morgen im Straßencafé – Café au lait

Die Pariser Kaffeehauskultur ist jünger als die Wiens, entwickelte sich aber im 19. Jahrhundert zu einem Zentrum für Kunstschaffende, Literaturliebhaber und Intellektuelle. Heute ist sie bekanntlich ein Symbol für die französische Lebensart: den Moment auskosten, ohne Eile, mit Blick auf das lebendige Stadtleben. Der bekannte Café au lait wird hier oft aus einer großen Schale genossen. Die Mischung aus kräftigem Filterkaffee und heißer Milch ist viel sanfter als beispielsweise die Wiener Melange, aber genauso aromatisch.

Dallmayr-Tipp: Für einen samtig-cremigen Café au lait ist unser Klassiker Dallmayr prodomo wie geschaffen. Die edle Spitzenmischung aus feinsten Arabica-Hochlandkaffees entfaltet ihr volles Aroma im Filter und verbindet sich harmonisch mit heißer Milch.

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Kopenhagen: Skandinavische Klarheit – Nordic Drip Coffee

Die nordische Kaffeekultur hat in den letzten Jahren die internationale Szene geprägt, allen voran Kopenhagen. Hier liebt man helle Röstungen, die die feinen, fruchtigen Noten der Bohnen betonen. Nordic Drip Coffee, also handgefilterter Kaffee, wird oft ohne Zucker oder Milch serviert – pur und klar. Das heißt nicht unbedingt, dass der Kaffee ohne Begleitung daherkommt. Dazu werden meistens skandinavischen Süßspeisen, Käsebrötchen oder anderen Gebäcken angeboten. Die Kaffeehäuser sind oft hell, minimalistisch eingerichtet und wirken wie kleine Inseln der Ruhe. Der Fokus liegt wie für die dänischen Gastronomie üblich auf Qualität und Transparenz: Die Herkunft der Bohnen ist oft ebenso wichtig wie die Zubereitungsmethode.

Dallmayr-Tipp: Der Dallmayr Ethiopia ist eine sortenreine Arabica-Spezialität mit blumig-würzigen Noten und einem Hauch Zitrus, perfekt für den Handfilter. Kaffeeliebhaber, die es etwas exotischer mögen und eine starke Säure bevorzugen, bereiten ihren Nordic Drip Coffee mit dem Dallmayr Specitalty Coffee Ethiopia Finchawa aus der Röstkunstlinie zu. 

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Ob in den lebhaften Gassen Saigons, unter den hohen Decken der Wiener Kaffeehäuser, in den Straßen von Paris oder in der klaren Atmosphäre Kopenhagens – Kaffee ist überall auf der Welt ein verbindendes Element. Er erzählt Geschichten von Orten, Menschen und Traditionen. Und das Schönste daran: Mit der passenden Mischung lässt sich dieses Lebensgefühl jederzeit auch zuhause genießen, Tasse für Tasse.

Text: Sonja Pham
Sonja Pham (www.sonjapham.com) ist freie Journalistin und stellvertretende Chefredakteurin der Fachzeitschrift Grafikmagazin. Dass sie zuvor viele Jahre in der Gastronomie arbeitete schlägt sich in einer ausgeprägten Leidenschaft für Kaffee, Küchen und Kulinarik nieder.